Veritas

Veritas2019-01-16T11:48:25+00:00

Die gemeinsame Geschichte von Söhngen-Design und Veritas

Ende des 20. Jahrhunderts wurden zwei Ideen im Umfeld der Legende Veritas zusammengeführt. Zum einen war das die Initiative von Michael Söhngen in Leonberg – schon immer inspiriert von Gedanken, einen Sportwagen nach seinen Idealen zu bauen -, zum anderen eine Gruppe von Investoren in Aulendorf, die den historischen Markennamen Veritas im automobilen Aftermarket etablieren wollten.

Der ursprünglichen Idee, Sportfelgen unter dem Namen Veritas zu produzieren und zu vertreiben, stellte Michael Söhngen seine Vision eines Sportwagens der Neuzeit entgegen. Er hatte dabei ganz konkrete Vorstellungen und bereits ein Modell des Sportwagens entworfen.

Überzeugt von Idee und Entwurf entschloss sich die kleine Gruppe, den „Veritas“ in Neuauflage auf die Straße zu bringen.

Der Designer modellierte von Hand ein 1:1 Modell des Wagens aus Hartschaum.

Der Veritas RS III der ersten Generation griff auf Antriebskomponenten des BMW 850 V 12 zu. Die Kinematik der Achsen und des Chassis wurde vom Fahrzeugingenieur Uli Schwarzbauer – Firma ItalAuto – entwickelt. Auch die Fertigung des Gitterrohrrahmens wurde von ItalAuto übernommen.

Das 1:1 Modell wurde genutzt, um Negativabdrucke herstellen zu können, die M. Söhngen nutzte, um die endgültige Kohlefaserhülle zu fertigen.

Im Jahr 2000 wurde der Veritas RS III erstmals auf der Essener Motor-Show präsentiert. Die Resonanz war überwältigend und übertraf die Erwartungen bei Weitem. Leider hatte dies Uneinigkeit unter den Anteilseignern bezüglich der Projektziele zur Folge.

Unter der Leitung der inzwischen gegründeten VERMOT AG (VERitasMOTor) verschaffte Michael Trick als Geschäftsführer dem Projekt die nötige Unternehmensstruktur.

2007 wurde der Veritas, angetrieben von nunmehr einem V8 BMW M5 Aggregat, zu Tests auf den Hockenheimring gebracht. Der Wagen stellte dort seine Beherrschbarkeit auch ohne elektronische Assistenzsysteme unter Beweis.

Nach erfolgreichen Präsentationen in Monaco beim Formel 1 Grand Prix bekam das Projekt Veritas RS III so viel Zuspruch, dass weitere Investoren gewonnen werden konnten.

Ein zweiter Wagen wurde entworfen und gebaut.

Der Wagen konnte jetzt als Gesamtes konzipiert und entworfen werden, diesmal anders als beim Vorgänger in Handarbeit, sondern in einem Paradigmenwechsel komplett in CAD.

Für die Weiterentwicklung des Roadsters war eine gefälligere Linie die Konsequenz aus den Erfahrungen des Vorgängers. Angetrieben wurde der Veritas RS III vom damals aktuellen BMW M5 V10 Motor.

Gleich nach seiner Fertigstellung gewann der neue Sportwagen beim Salon des Privé in London den Publikumspreis als „Best Super Car 2009“.  Beide Wagen, der Veritas RS III der ersten und der zweiten Generation, wurden 2009 am Nürburgring in einer Dauerausstellung im Vermot-Shop gezeigt. Die geplante Endmontage vor Publikum scheiterte an unterschiedlichen Intentionen der Beteiligten, so dass von einer ursprünglich geplanten Serienproduktion und die Weiterentwicklung des Coupés abgesehen werden musste.

Es freut heute Michael Söhngen, Zitate seines Entwurfs aktuell in Werken aus Italien und Japan zu erkennen, zeigt es doch, wie weit die damalige Arbeit seiner Zeit voraus war!

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